Praxisstudie mit dem Windows Movie Maker

Das Thema Video habe ich bisher eigentlich eher ignoriert.

Einerseits produzierte ich bisher mit meinen Kameras nur Standaufnahmen.
Auf der anderen Seite erschien mir der Aufwand in der Produktion viel zu aufwändig.

Mit der Anschaffung eines leistungsfähigen Foto-/Videomultikopters stellte sich aktuell die Aufgabe neu, echtes Filmmaterial digital zu bearbeiten um qualitativ hochwertige Videoclips zu produzieren.

In der Vertriebsunterstützung setzen die großen Immobilienportale schon lange auf das
“Video-Exposé”.

Für Immobilienmakler bzw. die Vertriebsassistenz sollte der Zusatzaufwand dabei überschaubar sein und der praktische Nutzen im Vordergrund stehen.

Auch kann ich mir kaum vorstellen, jeweils mit einem “Fernsehteam” einen Drehtag zu investieren. Ganz abgesehen von der Vorbereitung eines Immobilienobjekts (Home Staging) und dem Zeitaufwand im Postprozess.

Das rechnet sich nicht, ausser für Imagetrailer.

Mit dem Windows Movie Maker (kostenfreies Bestandteil von WINDOWS) kann z.B. kinderleicht vorhandenes Bildmaterial zu einem Videoclip aufbereitet und für die Immobilienportale als Videoexposé gestaltet werden.

Aktuelles Beispielprojekt aus dem Bereich der Peoplefotografie:

Tanja im Schlosspark_hochauflösend

Im Februar 2016
Michael Kurz
https://www.facebook.com/derfotocoach

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Seminare und Workshops 2016 im Rems-Murr-Kreis

Seminartermine 2016 an den Volkshochschulen im Rems-Murr-Kreis

16. Januar 2016
Blitzen – aber richtig! Kreative Blitzfotografie in der Praxis
VHS Unteres Remstal

18. / 25. Januar 2016
(jeweils 19:00 bis 21:30 Uhr)
31. Januar 2016 Fotoexkursion “Hallia Venezia”
Fotografieren mit der digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera
VHS Winnenden

23. Januar 2016
Blitzen – aber richtig! Kreative Blitzfotografie in der Praxis
VHS Murrhardt

22. Februar und 29. Februar 2016
(jeweils 19:00 bis 21:30 Uhr)
6. März 2016 Fotoexkursion
Fotografieren mit der digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera
VHS Backnang

5. März 2016
Blitzen – aber richtig! Kreative Blitzfotografie in der Praxis
VHS Backnang

12. März / 13. März 2016
Beauty & Fashion (Modefotografie)
Einführung in die professionelle Studiofotografie
VHS Winnenden / VHS Backnang

6. Juni und 13. Juni 2016
(jeweils 19:00 bis 21:30 Uhr)
19. Juni 2016 Fotoexkursion
Fotografieren mit der digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera
VHS Murrhardt

5. Juli, 12. Juli und 19. Juli 2016
(jeweils 19:00 bis 21:30 Uhr)
Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Elements
VHS Winnenden

25. Juli und 1. August 2016
(jeweils 19:00 bis 21:30 Uhr)
7. August 2016 Fotoexkursion
Fotografieren mit der digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera
VHS Murrhardt

(Details in den Programmen der jeweiligen Volkshochschulen)

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Man muss nicht alles verstehen…

#‎Kamerasysteme‬ ‪#‎Nikon‬ ‪#‎Canon‬ ‪#‎Leica‬ ‪#‎Systemkamera‬ ‪#‎Fehlentwicklung‬ ‪#‎Irrtum‬ ‪#‎Dumm‬

Mit der falschen Strategie (aber richtigen Ansätzen) entwickelt:
Das NIKON 1-System

Man muss nicht alles verstehen…

Man stelle sich vor, ein kränkelnder deutscher Edelkamerahersteller hätte das Entwicklungs-/Fertigungspotenzial des japanischen Traditionsherstellers zur Verfügung gehabt.

Was hätte LEICA daraus machen können.

LEICA hätte das Systemkamerakonzept “groß geschrumpft” und heute eine professionelle Vollformat-Systemkamera mit dem schnellsten Autofokus der Welt im Portfolio.

Und eine Kamera mit der schnellsten Serienbildrate.

Die Entwickler hätten vielleicht auf dem etwas größeren Gehäuse problemlos einen ISO-Blitzschuh implementiert.

Vor allem aber hätten sie dem massiv-edlen Gehäuse (mit den runden Flanken) ein wichtiges Feature spendiert, das jede preisgünstige Kompaktknipse hat:

Einen Liveview!

In keinem Belichtungsprogram zeigt mir das Display / der elektronische Sucher meiner NIKON 1 V1 die Folgen der eingestellten Belichtung. Nicht einmal die Belichtungskorrektur bzw. ihre Auswirkung ist in der Bildvorschau zu erkennen.

Man muss nicht alles verstehen…

Andererseits lässt sich über den FT1-Adapter (“made in Japan”) jedes meiner AF-S-Profi-Nikkore mit voller Funktionalität (und Cropfaktor 2,7) betreiben.

Man muss wirklich nicht alles verstehen…

Heute rennen Canon, Nikon & Co. innovationsfreudigen Gemischtwaren-produzenten wie Sony und Panasonic hinterher, die rechtzeitig und vor allem mit der richtigen Strategie ein Produktplacement in einem Marktsegment betreiben, das den Begriff der Marktsättigung noch nicht kennt.

Ich bin gespannt, ob es den alten Platzhirschen ähnlich ergeht wie der ruhmreichen deutschen Kameraindustrie, die sich viel zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht hat.

Neben den Big Playern (s.o.) haben heute “Zwerge” wie Olympus und Fujifilm die modernsten Systemkameras im Angebot.

Um so erstaunlicher ist es, dass es LEICA mit einer “made in Germany”-Produktion (?) geschafft hat, seinen roten Punkt auf ein Vollformat-Systemkameragehäuse zu kleben.

An diesem Rätsel arbeite ich noch.

Man muss wirklich nicht alles verstehen!

Im November 2015
Michael Kurz
Der Photo Coach

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Alte Schätzchen an modernster Kameratechnik

#‎DSLM‬ ‪#‎Systemkamera‬ ‪#‎Innovation‬ ‪#‎Alte_Objektive‬ ‪#‎WYSIWYG_What_You_See_Is_What_You_Get‬

Auch wenn der Neueinstieg nicht zum Schnäppchenpreis möglich ist – an die modernen Systemkameras (ohne Spiegel) lässt sich nahezu jedes beliebige Objektiv (Stichwort “alte Schätzchen”) adaptieren.

Und das ohne den Verlust der automatischen Belichtungsprogramme.

Blendensteuerung und Autofokus funktionieren nur mit den Originalobjektiven bzw. denen der Fremdhersteller, die dafür konstruiert wurden.

Diesen kleinen Nachteil gleicht die moderne Technologie der spiegellosen Kameras nahezu aus – das fertige Bild sehe ich schon vorab auf dem Display oder im elektronischen Sucher.

Das haben sich Fotografen schon immer gewünscht:
Nicht nur den exakt 100%igen Bildausschnitt (DSLR) im Sucher sondern das fertige Bild, so wie es als jpg-Datei auf der Speicherkarte abgespeichert wird.

Eine der ersten Kameras des X-Systems (mit EVF) von Fuji war die X-E1.
Mit einem NOVOFLEX-Adapter bestückt passen alle meine Nikkore an diese “Sensor-/Datenrückwand”.

 

An meiner Nikon 1 V1 passen an dem Adapter von Nikon nicht nur die großen Objektive der gesamten DSLR-Familie. Auch wenn es lustig aussehen mag – alle Automatikfunktionen stehen zur Verfügung. Schade, dass die Bildqualität des kleinen CX-Sensors nicht mehr her gibt. Aber das ist ein anderes Thema.

Um so unverständlicher erscheint es, dass der Traditionshersteller sein Knowhow nicht nutzt und keine Systemkameras im APS-C Format (hier DX) oder Vollformat (hier FX) im Angebotsschrank hat.

Im November 2015
Michael Kurz
Der Photocoach

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Workshoptermin 10./11.November 2012

Bitte beachten, wichtige Terminänderung! 

Parallell zum VHS-Kurs findet keine Veranstaltung von Forum Fotografie statt.

Statt dessen habe ich für den 24./25.11. (Samstag/Sonntag) unsere Studioräume in der Gemeindehalle Unterweissach ausschließlich für die Fotografinnen/Fotografen und Models von Forum Fotografie reserviert.

Bitte merkt euch diesen Termin vor! 

lg
Michael Kurz

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Nächster Studiotermin: Sa./So. 9. und 10. Februar 2013

Terminankündigung für 9./10. Februar (Faschingswochenende)

Am Samstag und am Sonntag arbeiten wir wieder in den Studioräumen der Gemeindehalle Unterweissach. 

Aus (dann) aktuellem Anlass bietet sich das mehr oder weniger närrische Treiben, d.h. die dazu gefertigten/erworbenen Faschingskostüme an. Ersatzweise gilt auch eine Pappnase…

Wer von euch Lust und Zeit hat, bitte vormerken und rechtzeitig anmelden.

Am Samstag findet parallel ein vorab fest gebuchtes Extrashooting in der Schule statt.

Ich freue mich auf euer Interesse.

Michael Kurz

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Ostershooting über die Schulferien (23. März – 7. April 2013)

Nicht unser aktuelles Studio (Grundschule Oberweissach)

Liebe Fotofreunde.

Ich war im Februar und diesen Monat beruflich sehr viel unterwegs und konnte mich nicht um die Planung bzw. Durchführung eines Workshops für unser “Forum Fotografie” kümmern.

Deshalb habe ich mich mit dem Hausmeister der Gemeindehalle in Verbindung gesetzt, um die Möglichkeit einer Nutzung während der Osterferien (von Samstag, 23. März bis einschließlich Sonntag 7. April) zu hinterfragen.

Gerade habe ich das “OK” von dieser Seite erfahren, so dass ich euch über die Möglichkeit informieren kann.

Wer also im betreffenden Zeitraum Lust und Zeit hat, sollte sich mit mir in Verbindung setzen.

Ich beabsichtige, im genannten Zeitraum ein vollständiges Set im kleinen Vereinsraum 1 vorzuhalten. Lichttechnisch würden vier Kompaktblitzköpfe (samt Lichtformer) zur Verfügung stehen. Standard wäre der weisse Vinylhintergrund, der aber schnell mit dem schwarzen Stoffhintergrund für ein LowKey-Set umgebaut werden kann.

Gebt mir einfach Bescheid, ob ihr ein Shooting mit Models durchführen möchtet. Egal ob exklusiv oder auch nicht – ihr hättet dazu die Möglichkeit. Ich bin im genannten Zeiraum (Wochenende und abends unter der Woche) sehr flexibel. Sollte es nur vorher wissen, damit ich planen kann.

Euch ein sonniges Wochenende

Michael

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Aktuelle Feinplanung für das Finale unserer Pfingst-Shooting-Wochen:

Hallo Fotofreunde,

hier die aktuelle Feinplanung für die zweite Wochenhälfte – das Finale:

Donnerstag, 30.5. 2013 (“Happy Kadaver”)
10.00 Uhr Doro (neu)
11.00 Uhr Rhea (neu)
14.00 Uhr Julischka (aus der Russentruppe von Anna)

Doro und Julischka wird von unserer Makeup-Artist Claudia kameragerecht optimiert.
Gegen eine Kostenbeteiligung der teilnehmenden Fotografen wäre nichts einzuwenden.

Fotografen:
Nico, Michael, evtl. Hans und ein Gastfotograf

Freitag, 31. Mai 2013
Chris mit zwei Models
(Exklusiv)

dazu noch um 10.00 Uhr:
Anita (neu)

Fotografen: Michael

Samstag, 1.6. 2013
13:30 Uhr
Mareike und eine Kollegin (neu)
Fotografen: Michael, ??? (wer hätte Lust und Zeit?)

(Samstag shooten wir nur bis ca. 18.00 Uhr)

Sonntag, 2.6. 2013
11.00 Uhr Elke mit zwei Models

später:
Nadi Rud (Tanzakrobatik) mit Partner
Alia und Tino (Paarfotografie)
Mareike und 2 Models (neu)

Fotografen: Ines, Michael, ??? (wer hätte noch Lust und Zeit)

Wichtig: Für Sonntag bräuchte ich gegen 19.00 Uhr noch helfende Hände zum Aufräumen

Samstag, 8 Juni 2013
russischer Junggesellinnenabschied, Thema “Bundeswehr”
Ort: noch keine Festlegung, nach Möglichkeit aber open-air
Fotografen: Ewald

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche.
Michael

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Aktuelle Kurstermine bei der Volkshochschule

Für die Interessenten an meinen weiteren Kursterminen:

17./18. Mai 2014
VHS Backnang
“Einführung in die Studio-und Portraitfotografie”

24. Mai 2014
VHS Murrhardt
“Lichtzauber -mit Know-how zu perfekten Bildern”

5. Juli 2014
VHS Backnang
“Lichtzauber -mit Know-how zu perfekten Bildern”

26. Juli 2014
VHS Backnang
Meine Digicam: Einführung, Tipps und Tricks

11. Oktober 2014
VHS Winnenden
“Lichtzauber -mit Know-how zu perfekten Bildern”

18. Oktober 2014
VHS Unteres Remstal (Waiblingen)
Blitzen – aber richtig! Kreative Blitzfotografie in der Praxis

22. November 2014
VHS Winnenden
Blitzen – aber richtig! Kreative Blitzfotografie in der Praxis

Privatstunden gebe ich auf Wunsch auch.
Der Netto-Stundensatz (60 Minuten) liegt dabei bei 25 Euro.
Nicht pro Person sondern bis max. 3 Teilnehmer.
Terminvereinbarungen auf Anfrage.

Liebe Grüße aus dem Weissacher Tal

Michael

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Ohne Licht keine Abbildung…

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10203720269354683&set=gm.679610325427641&type=1&theater

Mit meinen Kursen zu den Themen

- Licht
- Fotografieren mit der Digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR)
- Blitztechnik
- Meine Digicam (Untertitel: Das unbekannte Wesen)

sowie “Einführung in die Studiofotografie” bin ich bei den Volkshochschule der Region

- Unteres Remstal (Waiblingen/Fellbach
- Winnenden
- Backnang
- Murrhardt

in den Programmen der Sommer-/Wintersemester 2014.

Für 2015 konzeptioniere ich für den Firmenservice der Volkshochschule “Unteres Remstal” (Waiblingen/Fellbach) praxisorientierte Ganztagesworkshops für die Immobilienwirtschaft.

Die Erfahrung in meinen bundesweiten Seminaren hat gezeigt, dass die Potenziale der modernen digitalen Kameratechnik nur sehr unzureichend genutzt werden. Aber was nutzt die beste Kameraausstattung, wenn der Benutzer mit ihr nicht vertraut ist?

Im Juli 2014
Michael Kurz

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“Blitzen – aber richtig” (VHS-Kurse in der Region)

Entfesselte Blitzorgie

Kreative Blitzfotografie in der Praxis

VHS Unteres Remstal, 18.10.2014
VHS Winnenden, 22.11.2014
VHS Backnang, 29.11.2014
VHS Murrhardt, 24.1.2015

Nicht nur für Fotoamateure, – auch für erfahrene Fotografen stellt der Einsatz von Blitzgeräten eine besondere Herausforderung dar.

Der Workshop richtet sich an Gelegenheitsfotografen und ambitionierte Fotoamateure, die sich mit diesem Spezialthema auseinandersetzen möchten.

Viele Fotografen nutzen ihre teuren, TTL-gesteuerten Kamerasystemblitze ausschließlich im festen Verbund mit der Kamera als Lieferanten von Frontallicht. Selten nutzen sie die Möglichkeit, den Blitzkopf zur Vermeidung von harten Schatten gegen die Decke oder eine Wand zu neigen (“bouncen”).

Die totale Entfesselung des Blitzgerätes von der digitalen Kamera wird dagegen kaum praktiziert. Damit wird das lichtgestalterische Potenzial beim Blitzen kaum genutzt.

Neben den Grundlagen der Blitzfotografie vermittelt der Kurs zunächst die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und versucht gleichzeitig, die relativ weit verbreiteten und massiven Vorbehalte gegen den Einsatz von Blitzgeräten auszuräumen.

Inhalte:
- allgemeine Grundlagen Licht,
- Grundlagen der Blitzfotografie,
- manuelle Blitzsteuerung,
- Low-Budget-Lösungen mit Lichtformern (Schirmen, Reflektoren und Softboxen),
- Einsatz für Indoor-/Outdoor-Porträts und Sachaufnahmen,
- schattenlose Ausleuchtung (HighKey) und Charakterportraits (LowKey),
- Blitz- und Umgebungslicht ausbalancieren,
- Arbeiten mit mehreren, drahtlos gesteuerten Blitzgeräten.

https://www.vhs-backnang.de/index.php?id=6&kathaupt=11&knr=J211003&kursname=Blitzen+-+aber+richtig+Kreative+Blitzfotografie+in+der+Praxis

Im Juli 2014
Michael Kurz

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Zauberwort Hasselblad – Schnee von gestern

Es war einmal…. damit beginnen die schönen Märchen der Gebrüder Grimm.
Aber auch die ersten Worte in einer Laudatio auf eine der erfolgreichsten Mittelformat-Kameraserien aller Zeiten lesen sich so.

Wayne? = wen interessierts?

Ja, es scheint tatsächlich niemand zu interessieren… nicht einmal ein “whistleblower” nimmt sich der Wahrheit an. Von den Pressemedien mal ganz abgesehen.

Hasselblad ist schon lange kein Kamerahersteller mehr. Nur noch ein Handelsname, hinter dem sich ein Private Equity Fond versteckt, der versucht mit dem berühmten Markennamen (“die Kamera auf dem Mond!”) am Markt das absolut Machbare abzuschöpfen.

Nur so lässt sich erklären, dass die Nachfolger des schwedischen Traditionalisten ihr Firmenlogo auf – nicht mehr ganz aktuelle – Consumerprodukte des japanischen Medienkonzerns pappen. Und nicht für einen Pappenstil!

http://www.digitalkamera.de/Meldung/Lunar_Stellar_und_HV_Sony-Kameras_von_Hasselblad_zum_Luxuspreis/9245.aspx

“Make or buy” ist für jedes betriebswirtschaftliche Unternehmen eine Frage, die sinnvollerweise spätestens bei der Kalkulation der Produktionskosten gestellt wird.
Erst recht, seit im Rahmen der Globalisierung der Personalkostenanteil minimalisiert werden kann.

Eine schlichte Verdummung der Endverbraucher (meistens dürfte es sich um nicht aufgeklärte Sammler handeln) ist es aber, wenn Consumerprodukte mit ein bißchen optischer Veredelung oder “Schnick-Schnack” auf ein exorbitantes Preisniveau gehoben werden.

Mit dem drei- bis vierfachen Endpreis verspielen die Heuschrecken damit den Vetrauensvorschuß für einen alten Namen.

Sinnvolle Kooperationen sehen anders aus. Und selbst die sind oft nur eine Frage der Zeit.
Kodak hat das mit Nikon erlebt, andersrum ging es Nikon mit Fuji ähnlich. Wenn das know how erst mal auf der Werkbank angekommen ist…

Seit der Einstellung des V-Systems stellt die Firma Hasselblad keine Kameras her.
Damit ist Hasselblad zu einer Handelsmarke abgesunken.

Abgesehen von optisch “aufgepimpter” Massenware vertreibt Hasselblad seit 2013 nur noch das professionelle H-System. Und dieses wird – nach Beendigung der Kooperation mit Zeiss-  ausschließlich von den guten Fuji-Freunden hergestellt.

Na da bin ich mal gespannt, welches Logo die erste Kamera auf dem Mars tragen darf.

Michael Kurz
Januar 2015

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Keine Angst vor 6.400 ISO

Keine Angst vor 6.400 ISO!

In sogenannten seriösen Vergleichen wird das Rauschverhalten, der Detail- und Dynamikverlust bei hohen ISO-Werten als absolutes Qualitätskriterium “hochgehalten”.

Doch beim näheren Hinsehen stellt sich dann heraus, dass bei der Reproduktion (Druck bzw. Ausbelichtung) erst bei starker Vergrößerung Qualitätsunterschiede sichtbar werden.

In einer ISO-Reihe (100, 200, 400, 800, 1.600, 3.200, 6.400, 6.400 +, 6.400++) habe ich die Ergebnisse dargestellt.

Fazit:
Liebe Fotografinnen und Fotografen seid mutig. Verschenkt nicht die Chance auf stimmungsvolle Available-Light-Bilder bei wenig Licht.

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Spiegel ade…

Wenn ich “Mr. Nikon oder Herr Canon” wäre…
und mich in schlaflosen Nächten mit den weltweit absackenden Umsatzzahlen meiner Premiumkameras beschäftigen müsste:

Mit Blick auf den neuen großen Konkurrenten im eigenen Lager (“It’s a SONY”) und dessen Kamerainnovationen im High-End-Bereich würde ich sofort den Wecker an die Wand werfen (“schon wieder verschlafen!”).

Und am nächsten Morgen die komplette Entwicklungsmannschaft antreten lassen.

Klare CEO-Vorgabe von mir wäre der Projektauftrag zur Entwicklung einer Kamera im Profisegment (Full Size Sensor), die sämtliche Vorteile einer Systemkamera mit der bewährten Kameratechnik (unter Einbeziehung des vorhandenen Objektiv-/Zubehörparks) verbindet.

SONY machte und macht es erfolgreich vor, auch wenn ich die Miniaturisierung der A7er-Reihe als Modeerscheinung verabscheue. Ein offenblendiges Hochleistungsobjekiv für das Kleinbildformat bringt viel Gewicht und Volumen mit, und wenn ich die linke Hand als Objektivhalter verschwenden muss fehlen mir 50% der Möglichkeiten zur Kamerabedienung.

Weg vom optischen Sucher, weg vom Klapp(er)spiegel-Kabinett und hin zu einer elektronischen Sucherqualität die auch den machbar hohen ISO-Zahlen (“Nachtsichtgerät”) gerecht wird.

Im EVF meiner fujifilm X-T1 sehe ich das fertige Bild bereits vor der Aufnahme. Auf Wunsch bereits unter Einbeziehung aller Verarbeitungsparameter für die jpg-engine.

Die neue Kameralinie würde sich gut vermarkten lassen.
Und wäre eine wirkliche Innovation statt des krampfhaften Versuchs, ein erfolgreiches Profimodell zur Astrokamera zu kastrieren.

Sonst schauen die arrivierten Noch-Marktführer statt in die Sterne in den Auspuff eines Medienkonzerns, der sich noch vor wenigen Jahren Jahren ausschließlich im Audio-/Videobereich seine Sporen verdiente.

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Phänomen bei Vollmond am 29.8.2015

Ich hatte mich am vergangenen Samstag auf den Weg gemacht, den Aufgang des Vollmondes zu fotografieren.

Auf dem Stativ hatte ich meine fujifilm X-T1 hinter dem Nikkor AF-S 2.8/70-200 samt Zweifachkonverter adaptiert, so dass sich eine kleinbildadäquate Brennweite von 600mm ergab.

Nach den ersten Aufnahmen vom Aufstieg über dem Horizont irritierte mich ein dunkler Fleck im rechten oberen Drittel der Mondoberfläche. Erst dachte ich an eine Verschmutzung des Kamerasensors.

In der Zeit von 20:22:22 Uhr bis 20:23:49 bewegte sich das Objekt vom oberen Rand des Erdtrabanten nach rechts unten.

Michael Kurz
3.9.2015

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Belichtung (Belichtungsdreieck)

#‎Fotografie ‬‪#‎Licht‬ ‪#‎Belichtung‬ ‪#‎Blende‬ ‪#‎Verschlusszeit‬ ‪#‎ISO‬

Die Belichtung (Auszug aus NPhoto 6/2015)

Unzählige Wege führen zu einer korrekten Belichtung.
Jeder davon lässt das Bild ein wenig anders aussehen.

Das Schöne an der Belichtung ist, dass sie nur von drei Größen abhängt: der Blende, der Verschlusszeit und der Empfindlichkeit (ISO).

Alle drei beeinflussen das Aussehen des fertigen Bilds. Bei der Wahl der ISO-Zahl haben Sie nur wenig Freiraum. Der Wert sollte einfach nur so niedrig wie möglich sein, um unnötiges Bildrauschen zu verhindern.

Die Einstellung von Blende und Belichtungszeit hingegen liegt weitgehend in Ihrem eigenen Ermessen. Sie entscheiden darüber, ob das gesamte Motiv oder nur ein kleiner Bereich scharf dargestellt werden soll oder ob Sie eine Bewegung einfrieren oder verschwommen darstellen möchten.

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Mit Blitz und offener Blende…

#‎Fashion‬ ‪#‎Mode‬ ‪#‎Glamour‬ ‪#‎onlocation‬ ‪#‎Lichtistalles‬ ‪#‎Model‬

Heute bei herrlicher Lichtsituation außerhalb des Studios

Aufgabenstellung:

- tiefstehende, klare Sonne
- Freistellung des Hauptmotivs mit Offenblende
- Aufhellung des Hauptmotivs im Gegen-/Streulicht
- Akzentlicht vom Kamerablitz
- Lichtsetzung mit einem entfesselten Kamerablitz

Man nehme (so man hat) ein Topmodel mit perfektem Gesicht, elegantem Modeoutfit, etc…..

Ein Fotograf als Packesel sieht immer lustig aus, aber er sollte zumindest sein Equipment tragen können:

APS-C DSLR und zwei Festbrennweiten (1.4/50mm, 1.8/85mm)
1 funkgesteuerter Systemblitz (YN-560 III)
1 leichtes Lichtstativ mit Neigekopf
1 80cm-Portraitreflektor (kam heute nicht zum Einsatz)

Blitzen bei Umgebungslicht bedeutet immer eine Doppelbelichtung. Deshalb stelle ich die Kamera lichtmäßig auf den Hintergrund ein. Nach Möglichkeit sollte dabei die Synchronzeit des Blitzgeräts beachtet werden.

Für die Belichtung des Hauptmotivs braucht es je nach Entfernung die gezoomte Lichtleistung eines Systemblitzes oder auch nur den aufgeklappten Kamerablitz, der im Nahbereich sehr schöne Lichtakzente auf Haut und Augen setzen kann.

Im November 2015
Michael Kurz
Der Photo Coach

https://www.facebook.com/derfotocoach

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Spiegel oder nicht – Argumente für und gegen den elektronischen Sucher

#‎Kamera‬ ‪#‎Kaufentscheidung‬ ‪#‎DSLRoderDSLM‬ ‪#‎Buy‬ ‪#‎EVF‬ ‪#‎ElektronischerSucher‬

Spiegel oder kein Spiegel – das ist die Frage

Argumente zum Kauf einer Systemkamera (Wechselobjektive), mit oder ohne Spiegel:

Quelle: http://www.fotointern.ch/…/spieglein-spieglein-in-der-kame…/

Was für den elektronischen Sucher spricht:

  • Man hat immer ein helles Sucherbild, egal wie hell das Motiv beleuchtet ist. Das ist meist ein Vorteil. Ich sehe stets, wie das Bild nachher belichtet sein wird. Diese Funktion kann ich auch deaktivieren, denn wenn ich beispielsweise im Studio mit Blitz arbeite, brauche ich ein helles Sucherbild, auch wenn die eingestellten Werte ohne Blitz ein dunkles Sucherbild ergäben.
  • Keine Erschütterungen durch den hochklappenden Spiegel im Moment der Auslösung und dadurch weniger Verwicklungsgefahr
  • Ich kann mir bei Bedarf das geschossene Bild kurz in den Sucher einspiegeln lassen. Manchmal ist das ein Vorteil. Bei schnellen Bildserien ist es ein Nachteil, und man deaktiviert diese Funktion dann einfach.
  • Ich kann bei Bedarf die Schärfentiefe gleich im Sucher mit hellem Sucherbild beurteilen.
  • Es gibt keine Dunkelpause beim Auslösen. Will heissen: Der absolut entscheidende Moment, nämlich der Sekundenbruchteil, in dem das Bild entsteht, ist im Sucher sictbar, während es bei der DSLR in diesem Augenblick zappenduster wird.
  • Beim Filmen kann ich die Schärfe gleich im Sucher beurteilen und muss nicht mit mühsamen Zusatzhilfsmitteln das hintere Bildschirmbild vergrössern.
  • Schnellere Bildraten sind möglich.
  • Das Auslösegeräusch ist wesentlich leiser. Natürlich kann man bei der DSLR auch den Spiegel vorauslösen, doch dann ist das schöne Sucherbild weg.
  • Die Kamera kann kompakter gebaut werden, weniger Verschleiss­teile, weniger Gewicht, günstigere Konstruktion
  • Die Objektive müssen nicht mehr für alle Parameter korrigiert werden, da das Sucherbild vor der Anzeige noch elektronisch korrigiert werden kann. Mehr dazu später.

Was für die Spiegelkonstruktion spricht:

  • In wenigen Situationen kann es von Vorteil sein, in einer dunklen Umgebung auch ein dunkleres Sucherbild zu haben, damit das Auge im Dunklen weiterhin gut sieht (z.B. bei der Beobachtung von Tieren in der Dämmerung). Logisch, dass man aber in diesem Fall den Rückschaumonitor auch ausschalten muss.
  • Ich muss die Kamera nicht extra anschalten, wenn ich schnell durch den Sucher schauen möchte, um eine Bildkomposition anzudenken.
  • Der Stromverbrauch der Kamera ist beträchtlich kleiner.
  • Der Sensor steht nicht permanent unter Strom, was für seine Lebensdauer sicher vorteilhaft ist. Zudem bleibt er kühler, was eigentlich zu besserem Rauschverhalten führen sollte. In der Praxis konnte ich diesbezüglich aber keinen Unterschied zwischen der Leica SL und meinen beiden Nikon-Kameras feststellen.

Für mich ist klar: Wenn ein EVF so gut wie derjenige der Leica SL ist, sind die Vorteile einer spiegellosen Konstruktion grösser als ihre Nachteile.

Ich denke, dass sich die EVF noch weiter entwickeln werden und wir das Bild in Zukunft mit sechs, acht oder noch mehr Mega- pixeln eingespiegelt bekommen. Bei normalen Lichtverhältnissen habe ich beim Fotografieren mit der Leica SL oft vergessen, dass das Sucherbild elektronisch eingespiegelt wird.

Bei knappen Lichtsituationen und hohen Kontrasten kommt der EVF manchmal an seine Grenzen, und ich bevorzuge das optische Bild.

Quelle:

http://www.fotointern.ch/archiv/2016/02/14/spieglein-spieglein-in-der-kamera/

Im Februar 2016
Michael Kurz

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